DiagnostikIntelligenz / induktives Denken

CFT 1-R

Weiß & Osterland · 2013

CFT 1-R ist ein diagnostisches Verfahren im Bereich „Intelligenz / induktives Denken“ von Weiß & Osterland (2013). Es richtet sich an die Zielgruppe 5;3-9;11 Jahre; 6;6-11;11 Jahre (Förderschule).

Zielgruppe

5;3-9;11 Jahre; 6;6-11;11 Jahre (Förderschule)

Zeitaufwand

45-60

Beobachter / Perspektive

Kompetenzen / Skalen

Induktives Denken, Problemlösekompetenzen (fluide Intelligenz), wahrnehmungsgebundene Leistung unter Zeitdruck (Teil 1), figurales Denken (Teil 2)

Beschreibung

  • Weiterentwicklung des CFT 1 (Grundintelligenztest, Skala 1)
  • Mehr Aufgaben, qualitativ verbesserte Items, zusätzlicher Untertest
  • Bessere Differenzierung im unteren/mittleren Bereich aller Altersstufen, im oberen Bereich bis ca. 8;0 Jahre

Durchführung

Gruppentest, Paper-Pencil-Test, sprachfreie und kulturunabhängige Testaufgaben, Dauer: 45-60 min

Reliabilität

  • Testwiederholung nach 4 Wochen: 1. Teil .88, 2. Teil .94, Gesamt .95
  • Konsistenzkoeffizienten: 1. Teil .94, 2. Teil .95, Gesamt .97
  • Vertrauensbereich der T-Skala: nur 3 T-Werte (Gesamttest)

Validität

  • Faktorielle Validität: hohe Ladungen aller sechs Untertests auf General Fluid Ability (Grund-/Förderschüler und Kinder mit Migrationshintergrund)
  • Varimax-Rotation: zwei Faktoren (figurale Wahrnehmung/Speed, figurales Denken)
  • Dominanz der Speed-Komponente und Wahrnehmungsgeschwindigkeit

Normen

Bearbeitungsdauer (Katalog)

Katalogstatus

Einsatzbereich (Katalog)

  • Kinder von 5;4 bis 9;11 bzw. 6;6 bis 11;11 Jahren
  • Einsatz in Kindergarten/Vorschule, Grundschule 1.–3. Klasse, Förder-/Sonderschule 1.–4. Klasse
  • Anwendung bei Einschulung, Schullaufbahnberatung, Förderdiagnostik, Lernschwierigkeiten
  • Auch als Kontrollinstrument in der Forschung (interkulturelle Vergleiche)