Münsteraner Screening (MÜSC)
Mannhaupt · 2005
Münsteraner Screening (MÜSC) ist ein diagnostisches Verfahren im Bereich „Lesen“ von Mannhaupt (2005). Es richtet sich an die Zielgruppe Klasse 1.
Zielgruppe
Klasse 1
Zeitaufwand
2 x 25
Beobachter / Perspektive
—
Kompetenzen / Skalen
Phonologische Bewusstheit, Kurzzeitgedächtniskapazität, Abrufgeschwindigkeit, Visuelle Aufmerksamkeit
Beschreibung
- Ökonomisches Gruppenverfahren zu den vier Lernvoraussetzungen des Schriftspracherwerbs
- Bis zu acht Kinder, zwei Sitzungen à ca. 25 Minuten
- Phonologische Bewusstheit: Reimen, Laute assoziieren, Silben segmentieren, Laut-zu-Wort
- Weitere: Kurzzeitgedächtnis (Wörter-Reihenfolgen) und Abrufgeschwindigkeit (Farben ankreuzen)
Durchführung
Gruppenverfahren, Dauer: 2x 25 min
Reliabilität
—
Validität
—
Normen
—
Bearbeitungsdauer (Katalog)
—
Katalogstatus
In Anwendung seit 2005.
Einsatzbereich (Katalog)
In den ersten vier Wochen der ersten Klasse dient das MÜSC der Erfassung der Lernvoraussetzungen des Schriftspracherwerbs. Mit dem MÜSC können so unmittelbar nach der Einschulung Kinder mit besonderem Förderbedarf im frühen Schriftspracherwerb erkannt werden.