SESSKO: Skalen zur Erfassung des schulischen Selbstkonzepts
Schöne, Dickhäuser, Spinath & Stiensmeier-Pelster · 2012
SESSKO: Skalen zur Erfassung des schulischen Selbstkonzepts ist ein diagnostisches Verfahren im Bereich „Resilienz / Schutzfaktoren“ von Schöne, Dickhäuser, Spinath & Stiensmeier-Pelster (2012). Es richtet sich an die Zielgruppe 8-16 und wird aus der Perspektive Schüler*in eingesetzt.
Zielgruppe
8-16
Zeitaufwand
7-15
Beobachter / Perspektive
Schüler*in
Kompetenzen / Skalen
Kriteriales Selbstkonzept, Individuelles Selbstkonzept, Soziales Selbstkonzept, Absolutes Selbstkonzept
Beschreibung
- Erfasst über vier Skalen das schulische Selbstkonzept eigener Fähigkeiten
- Vergleichsmaßstäbe: sozial (Mitschüler), kriterial (Anforderungen), individuell (frühere Zeitpunkte), absolut (ohne Bezugsnorm)
- Nützlich in Beratung/Förderung, wenn zu niedrige/hohe Selbsteinschätzungen an Leistungsproblemen beteiligt sein könnten
Durchführung
—
Reliabilität
.82-.88 (Cronbachs Alpha, Gesamtnormstichprobe; Primarbereich .80-.86, Sekundarstufe I .82-.89); .84-.87 (Testhalbierung Primarbereich) bzw. .84-.89 (Sekundarstufe I); .59-.71 (Retest über 6 Monate, mit zwischenzeitlicher Zeugnisvergabe)
Validität
Faktorielle Validität in zwei aktuellen Stichproben bestätigt; konvergente/diskriminante Validität mit Selbstwirksamkeit, Leistungsangst und Selbstwert; kriteriale Validität über Schulnoten
Normen
2., überarbeitete und neu normierte Auflage (2012): N = 3.348 Schüler*innen aus sieben Bundesländern, Klassen 3-10; Prozentränge, T-Werte und T-Wert-Bänder, getrennt für Primarbereich (Klasse 3-4) und Sekundarstufe I (Klasse 5-10); keine geschlechtsspezifischen Normen
Bearbeitungsdauer (Katalog)
—
Katalogstatus
In 2., überarbeiteter und neu normierter Auflage seit 2012 lieferbar.
Einsatzbereich (Katalog)
Klassenstufen 3–10 aller allgemeinbildenden Regelschulen im Primarbereich bzw. in der Sekundarstufe I.