DISYPS III: Diagnostik-System für Psychische Störungen nach ICD-10 und DSM-5 für Kinder und Jugendliche (Selbstbeurteilung-Version)
Döpfner & Görtz-Dorten · 2017
DISYPS III: Diagnostik-System für Psychische Störungen nach ICD-10 und DSM-5 für Kinder und Jugendliche (Selbstbeurteilung-Version) ist ein diagnostisches Verfahren im Bereich „Emotionales und soziales Verhalten“ von Döpfner & Görtz-Dorten (2017). Es richtet sich an die Zielgruppe 11-18 und wird aus der Perspektive Schüler*in eingesetzt.
Zielgruppe
11-18
Zeitaufwand
10
Beobachter / Perspektive
Schüler*in
Kompetenzen / Skalen
Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungen (ADHS), Störungen des Sozialverhaltens, Depressive Störungen, Angststörungen, Trauma- und Belastungsbezogene Störungen, Zwangs-Spektrum-Störungen, Tic-Störungen, Autismus-Spektrum- und Soziale Kommunikations-Störungen, Bindungs- und Beziehungsstörungen
Beschreibung
- Überarbeitete Version von DISYPS-II zur Erfassung psychischer Störungen bei Kindern/Jugendlichen
- Ermöglicht dimensionale und kategoriale Diagnostik nach ICD-10 und DSM-5
- Neu: Screening für ein breites Störungsspektrum, danach gezielter Einsatz störungsspezifischer DISYPS-Instrumente
Durchführung
—
Reliabilität
.70-.90
Validität
- Psychometrische Analysen für Repräsentativ- und/oder Klinikstichproben für (fast) alle DISYPS-III-Instrumente
- Ausnahmen: Trauma-/Belastungsbezogene sowie Bindungs-/Beziehungsstörungen
- Konstruktvalidität der wichtigsten Verfahren per Faktorenanalysen geprüft
Normen
- Repräsentativnormen (Fremd-/Elternurteil und Selbstbeurteilung) für ADHS, Störungen des Sozialverhaltens, Depression, Angst, Zwangsspektrum sowie Screening
- Klinische Normen (Eltern-, Erzieher-/Lehrer- und Selbsturteil) für ADHS, Störungen des Sozialverhaltens, Depression, Angst und Tic-Störungen
Bearbeitungsdauer (Katalog)
—
Katalogstatus
In Anwendung seit 2019. In Anwendung seit 2012. In Anwendung seit 2016.
Einsatzbereich (Katalog)
- Fremdbeurteilung: 4–18 Jahre (ADHS ab 3 J.); Selbstbeurteilung: 11–18 Jahre
- Einsatz in Kinder-/Jugendpsychotherapie und -psychiatrie, Erziehungsberatung, Schulpsychologie
- Diagnostik psychischer Auffälligkeiten/Kompetenzen, Verlaufskontrolle, Qualitätssicherung
- Häufig in der Forschung